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FT in Priesendorf

 
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Die Priesendorfer machen eine gute Figur

 
Zu "Der Fränkische Tag bei uns" kamen weit über 300 Besucher. Als Akteure und Zuschauer waren die Bewohner von Priesendorf und Neuhausen gleichermaßen Gäste und Gastgeber eines gelungenen Abends.

Fünf Stunden volles Programm haben die Priesendorfer auf die Beine gestellt. „FT bei uns" hieß es, und fast jeder vierte Einwohner war auf den Beinen. Weit mehr als 300 „Fröscher", wie sich die Priesendorfer selber stolz nennen, natürlich auch Neuhausener - und sicher auch einige neugierige Nachbarn aus Trabelsdorf und Lisberg, strömten in die bunt geschmückte Schulturnhalle. Diese war schon vor dem Start um 19 Uhr bis auf den letzten Platz besetzt und selbst bei den Stehplätzen wurde es eng.

Die Vereine und Einrichtungen der Gemeinde nutzen dann in der von FT-Redakteurin Anette Schreiber moderierten Veranstaltung, sich ihren Mitbürgern in der Gemeinde - und über den Fränkischen Tag dem ganzen Landkreis Bamberg - vorzustellen. Und es war beachtlich, was da vom Auftakt mit dem Fröschelied der Kleinsten des Kindergartens St. Anna bis hin zu den finalen Takten des Musikvereinsorchesters, die schließlich um Mitternacht erklangen, geboten wurde.

Auch Bürgermeisterin Maria Beck war beeindruckt und begeistert von ihren Fröschern. Als „großes Ereignis für Priesendorf" hatte sie den Abend angekündigt - und keiner wurde enttäuscht. Die Priesendorfer und Neuhausener waren aber auch mit dem Auftritt ihrer „Chefin" zufrieden, die immer wieder ans Mikrofon und auf die Bühne gebeten wurde, um bei den verschiedensten Präsentationen mitzuwirken.

Beck machte jedenfalls „bella figura", egal, ob beim Bogenschießen oder beim Porträtsitzen für Maler und Schnellzeichner Juan Seyfried. Und beim Baumaufstellen durch die Kerwasburschen und -madla löste sie sogar vorübergehend Anette Schreiber in der Moderation gekonnt ab. Eine gute Figur machte aber nicht nur das weltliche, sondern auch das geistliche Oberhaupt der meisten Priesendorfer: Pfarrer Ewald Thoma erklärte sich nicht nur bereit, bei vielen der Aktionen mitzuwirken, sondern konnte auch erklären, warum es derzeit schwierig ist, einen Dirigenten für den Kirchenchor zu finanzieren. Und das obwohl dank Moderatorin Schreibers resolutem Casting gleich das halbe Dutzend fehlender Männerstimmen rekrutiert wurde.

Eine weitere tragende Rolle erfüllte - mehr im Hintergrund - Konrektor Bernhard Karl von der Volksschule. Er hatte dafür gesorgt, dass auch die Schüler in die Turnhalle kommen konnten und zudem zugesichert, dass es am Tag der Veranstaltung keine Hausaufgaben und am Tag danach kein Abfragen gab. Alle anderen standen standen den drei aber nicht nach. Als Akteure und Zuschauer waren die Bewohner von Priesendorf und Neuhausen gleichermaßen Gäste und Gastgeber eines gelungenen Abends.